Virtuelle Konferenzen – Nutzen, Formate, Umsetzung

Die Räume der Universitäten sind wieder zugänglich, Reisebeschränkungen werden gelockert, akademische Treffen können wieder vor Ort geplant werden. Doch welche Erfahrungen nehmen wir aus den vergangenen anderthalb Jahren mit? Virtuelle Konferenzen, Workshops und Symposien können mehr sein als ein unzulänglicher Ersatz physischer Treffen. Welche Vorteile bieten Sie? Wann und wie können sie eingesetzt werden? Und wie können sich physische und virtuelle Treffen ergänzen?

Nimm am Webinar teil und erhalte Einblicke in diese und weitere Fragen mit Boris Buzek.

Ausgebucht!

Inhalt

Mit den Teilnehmenden am Webinar wird erarbeitet, inwiefern virtuelle Konferenzen sinnvolle Austauschgelegenheiten sind, welche Formate und Settings den akademischen Alltag ergänzen und erweitern können und wie solche erfolgreich umgesetzt werden; basierend auf der Überzeugung, dass erst eine gekonnte Anwendung der vorhandenen Möglichkeiten die jeweiligen Formate auch attraktiv und effektvoll werden lässt.
Die Teilnehmenden werden mit ihren Vorkenntnissen und ihren eignen Vorhaben aktiv in das Kursprogramm miteinbezogen. Der Kurs ist als Einführung angelegt und behandelt insofern die Bandbreite relevanter Themen, erschöpft aber nicht die Tiefe der einzelnen Bereiche. Die drei Teile sind konsekutiv konzipiert, können aber auch einzeln gebucht werden.

 

Ziele

Die Teilnehmenden haben ein Bewusstsein für die Möglichkeiten und die Sinnhaftigkeit virtueller akademischer Veranstaltungen. Sie haben einen Überblick über verschiedene Formate, deren angemessenen Einsatz und verfügen über das Instrumentarium diese Formate umzusetzen. Sie haben Kenntnis gängiger Softwarelösungen und der an der UZH zur Verfügung stehenden Infrastruktur. Sie vermögen diese angemessen einzusetzen und die Programmgestaltung und Moderation darauf abzustimmen. Sie sind in der Lage, diese Aspekte selbstständig im Rahmen geplanter Aktivitäten umzusetzen.

2. September, 15-17 Uhr: Formate

Wir besprechen die Vor- und Nachteile virtuellen und physischen Austauschs und betrachten mögliche Ausgangslagen und Anforderungen. Für welche Situationen eignen sich virtuelle Austauchformate und wann sind physische Treffen angesagt? Welche Formate sind möglich und wie werden sie sinnvoll eingesetzt? Welche Anforderungen bestehen und welche Bedürfnisse müssen abgedeckt werden? Beispielhaft schauen wir einige Programme und Lösungen für virtuelles Kommunizieren und Zusammenarbeiten an.

9. September, 15-17 Uhr: Technik

Welche Schritte sind bei der Planung einer virtuellen Veranstaltung relevant und auf welche Aspekte sollte für eine erfolgreiche Durchführung geachtet werden? Wir schauen uns an, welche Infrastrukturen an der UZH vorhanden sind und welcher Support zur Verfügung steht. Weiter wird das Augenmerk auch auf die individuellen Setups und die technische Durchführung gerichtet. Schliesslich diskutieren wir spezifische Formen der Programmgestaltung und Moderation.

16. September, 15-17 Uhr: Umsetzung

Der dritte Teil ist als Projektwerkstatt angelegt. Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit eigene Vorhaben im Rahmen des Kurses weiterzuentwickeln. Einzeln oder in Gruppen werden konkrete Beispiele, tatsächlich geplante Veranstaltungen oder realistische Versuchsanlagen durch die Teilnehmenden entwickelt und gemeinsam diskutiert.