Professionell kommunizieren in der Wissenschaft

Inhalt  

Erfolgreich in der Forschung zu kommunizieren bedeutet nicht nur, seine Ergebnisse zu publizieren oder auf Tagungen in Form von Vorträgen zu präsentieren, sondern beinhaltet auch die vielen kleinen Kommunikationsanlässe, die den wissenschaftlichen Alltag im Wesentlichen prägen. Dazu gehören beispielsweise, sich im Institut und der entsprechenden scientific community zu vernetzen, seine Forschung im Team zu diskutieren, Konflikte mit anderen Forschenden zu bearbeiten, eine Position im Institut oder der Fakultät zu finden sowie eigene mittel- und langfristige Ziele zu formulieren und diese in Gesprächen mit Kolleg*innen, Vorgesetzten und betreuenden Lehrstuhlinhaber*innen zu verfolgen.


All das entscheidet mit über den Karriereweg und die Erfolgsaussichten in der Wissenschaft, wird aber so gut wie nie offen thematisiert, geschweige denn trainiert. Ziel der Fortbildung ist es, diese Lücke zu schließen und die individuellen und erfahrungsbasierten Kommunikationskompetenzen der Teilnehmenden durch professionellen Input zu Gesprächstechniken und - Strategien zu stärken und dabei gezielt die in der Forschung häufig offene, individuelle und wenig strukturierte Kommunikationskultur zu berücksichtigen, in der Privates und Berufliches nicht immer zu trennen sind. 


Der Workshop verbindet theoretische Hintergründe mit den praktischen Erfahrungen der Teilnehmenden, um eine direkte Anbindung an den wissenschaftlichen Alltag zu erreichen und für die Zukunft neue Handlungsoptionen zu eröffnen. Dabei werden konkrete Beispiele aus dem wissenschaftlichen Alltag der Teilnehmenden ausgewählt und unter dem Fokus der professionellen Wissenschaftskommunikation gemeinsam bearbeitet. 

Lernziele  

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können nach Abschluss dieses Workshops:

  • die Kommunikationskultur und die Organisationsstrukturen in Ihrem Fachgebiet und an Ihrem Forschungsstandort reflektieren,
  • fordernde Gesprächssituationen im wissenschaftlichen Kontext analysieren und Handlungsoptionen erarbeiten,
  • ihre eigene Kommunikationskompetenz reflektieren sowie vorhandene Schwächen identifizieren,
  • ihre individuellen Ziele formulieren und argumentativ in Gesprächen zur Geltung bringen,
  • spezifische Kommunikationstechniken in wissenschaftlichen Gesprächsformaten anwenden, 
  • für Konflikte im Forschungskontext Strategien ausarbeiten und diese rhetorisch umsetzen.
Dozierende   Dr. phil. Tim Peters, MME, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Medizinische Fakultät der Universität Bielefeld
Zielgruppe   Doktorierende aller Disziplinen
Sprache   Deutsch
Dauer   2 Tage
Termine  

10.03.2022 9:00 - 17:30h
11.03.2022 9:00 - 17:30h

Stornofrist  

17.02.2022 23:59

(Siehe die Teilnahmebedingungenfür Informationen zur Stornierung nach Ablauf der Frist.)

Durchführungsort  

 RAA-E-30

Ansprechsperson   Eric Alms, Graduate Campus
ECTS Credit   1 ECTS Credit (muss von der jeweiligen Fakultät entsprechend anerkannt werden)